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Günter Deckert, Oberstudienrat Günter Deckert wurde am 9. Januar 1940 als Sohn des Orthopädie-Schuhmachermeisters Albert Deckert, Sulzbach/Bergstraße, und dessen Ehefrau Barbara, geb. Preßler, Laudenbach/Bergstraße, in Heidelberg geboren. Sein Vater fiel noch im April 1945 als Sanitätsgefreiter an der Ostfront (Kurland-Armee). Günter Deckert wuchs als Kriegswaise mit Schwester und Bruder bei Verwandten in Weinheim (Baden-Württemberg) auf. Hier besuchte er Volksschule und Gymnasium, war Mitbegründer des Politischen Arbeitskreises Oberschulen (PAO), machte 1960 das Abitur und erhielt für das beste Sportabitur die „Maul-Medaille“. Als Landesbester (Gausieger) von Nordbaden nahm er der Olympiafahrt der Deutschen Sportjugend „Rom 1960“ teil. Es folgte das Studium der Anglistik und Romanistik in Heidelberg, Kiel und Montpellier (Frankreich). Günter Deckert war Mitglied der W(issenschaftlichen V(erbindungen) Cimbria, Heidelberg, und Normannia, Kiel, und war u.a. 1963/64 der 1. Bundessprecher des Dachverbandes DWV (= Deutscher Wissenschafter Verband); seit einigen Jahren ist er auch Ehren-Alter Herr der Burschenschaft Arminia/Zürich zu Heidelberg. Er war Studienreferendar in Heidelberg (Bunsen-Gymnasium), ab Ostern 1968 Studienassessor (StAss.) am Tulla-Gymnasium in Mannheim und wurde bereits 1972, mit 32 Jahren, wegen überdurchschnittlicher Leistungen zum Oberstudienrat (OStRat) befördert. Damit war er einer der jüngsten OStRäte in Baden-Württemberg. Günter Deckert ist seit 1966 verheiratet mit Gerdi, geb. Demuth, hat eine Tochter und mittlerweile zwei Enkelkinder. Seit 1969 war er Leiter von Feriensprachkursen in England und Frankreich; er ist Mitverfasser eines Feriensprachbuches für Französisch. - Für das Oberschulamt (OSA) Karlsruhe und später auch für das OSA Freiburg, in Verbindung mit dem Deutschen Jugendherbergswerk (DJH), Baden, war Günter Deckert bis Mitte der 70er Jahre Leiter von Lehrgängen für Lehrer aller Schularten zum Thema „Theorie und Praxis des Schullandheimaufenthaltes“. – Ihm wurde sogar eine Gastdozentur an der PH in Karlsruhe in Aussicht gestellt. Wegen seiner Mitgliedschaft in der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD), der er 1966 beigetreten war, wurde 1974 aufgrund des sog. Radikalenerlasses (= Berufsverbot-„Gesetz“ der Regierung Brandt, SPD) ein 1. Dienststrafverfahren gegen ihn angestrengt, das jedoch am 8. Mai (!) 1978 nach vier Instanzen mit einem Freispruch endete: Die NPD ist nicht ver-assungsfeindlich. 1976 erhielt er wegen „Verdiensten um die deutschamerikanische Freundschaft“ im Rahmen von Jugendbewegungen die Ehrenbürgerschaft der US-Stadt Michigan City. - Ein 2. Dienststrafverfahren, wiederum wegen des Radikalenerlasses, wurde 1982 eingeleitet. Wegen drohender Entlassung aus dem Schuldienst - die Mußgnug-NPD war nicht bereit, ihn finanziell abzusichern -, verließ er die NPD noch im gleichen Jahr, wurde aber dennoch - trotz vorbildlicher Dienstzeugnisse - 1982 für die Dauer von drei Jahren zum Studienrat (StR) degradiert, was einer Geldstrafe von etwa 30 000 DM gleichkam; eine finanzielle Unterstützung lehnte die Mußgnug-NPD ab!. Am 9. November (!) 1988, ein Jahr vor dem „Berliner Mauerfall“, wurde Günter Deckert in Folge eines 1985 erneut angestrengten 3. Dienststrafverfahrens wegen „mangelnder Distanzierung vom Rechtsradikalismus“, d.h. NPD und Umfeld, aus dem Schuldienst des CDU-Landes Baden-Württemberg entlassen und bekam obendrein noch den Pensionsanspruch aberkannt. Er bekommt sei Februar 1965, einen Monat nach seinem Geburtstag, eine Angestelltenrente, die weniger als ein Drittel seiner möglichen Pension ist. Günter Deckert schlug sich einige Zeit als angestellter Verkaufsleiter und ab Mai 1989 als selbstständiger Übersetzer, Reiseleiter und Vertriebsberater durch. Im Rahmen einer Dienstleistungsagentur mit angeschlossener Verlagsbuchhandlung organisierte er auch Sprach- und Kulturreisen. Von 1992-1995 war er zudem Geschäftsführer der „Deutschen Stimme“ – Verlagsgesellschaft, dem Verlag der NPD. Er ist Verfasser, Übersetzer und auch Verleger mehrerer Schriften und Bücher. Günter Deckert ist Verfasser von: 1) NPD – Thesen / Forderungen zur Bildungs- und Ausbildungspolitik, 1969; hier als Mitverfasser. 2) Jugend für Deutschland - Selbstdarstellung der Jungen Nationaldemokraten, 1975 3) NPD-Argumente Nr.1: Jugendarbeitslosigkeit, 1975 4) NPD-Argumente Nr.2: Deutschland – Ein Einwanderungsland?, 1976 5) NPD-Thesen / Forderungen zur Asyl- und Ausländerpolitik, 1976 6) Ausländer-Stopp (Taschenbuch, Arndt-Verlag, 1980) 7) Asyl - gestern, heute, morgen (Eigenverlag), 1. Auflage,1989, 2. Auflage 1990 8) Ausländerkriminalität – eine Dokumentation nach amtlichen Unterlagen 1969-1992 (NPD-Argumente 1/94) 9) Die Mannheimer „Ketzer“-Prozesse (§ 130: „Holo...“-Leugnung) 2005 bis 2009 gegen Ernst Zündel, Germar Rudolf und Sylvia Stolz (Eigenverlag, 2010) Günter Deckert ist Übersetzer von: 1) Alain de Benoist: „Die USA – Europas mißratenes Kind“ (Blaue Reihe bei Herbig, 1979, aus dem Französischen) 2) C. Smith: „Roland Reagan – Weltmacht am Wendepunkt“ (Druffel-Verlag, 1980, aus dem US-Englischen) 3) Henri Roques: „Die Geständnisse des Kurt Gerstein“ (Druffel- Verlag, 1986, aus dem Französischen) 4) R. F. Nicosia: „Hitler und der Zionismus“ (Druffel- Verlag, 1989, aus dem US-Englischen) 5) D. Hoggan. „Meine Anmerkungen zu Deutschland“ (Grabert- Verlag,1990, aus dem US-Englischen) 6) H. Gordon: „Kriegsreden“ - 2. Weltkrieg (Druffel-Verlag,1991, aus dem Englischen) 7) Jean-Marie Le Pen und die FN ( Front National ) – Hoffnung für Frankreich, Modell für Deutschland? (DAGD/Germania-Verlag, 1992, aus dem Französischen) 8) R. Passmore / J. Rawlings: „Die Postgeschichte der Nürnberger Reichsparteitage“ (DAGD/Germania-Verlag,1993, aus dem Englischen) 9) D. Irving „ Hitlers Kriege“, Milleniumausgabe 2005 (aus dem Englischen); Noch nicht erschienen.
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