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Gerd Honsik, Dichter und Historiker Gerd Honsik (geb. 1941 in Wien) ist Dichter und Historiker. Er wurde am 23. August 2007 nach 15 Jahren Wohlverhaltens auf Grund eines Auslieferungsantrages der österreichischen Justiz in seinem Haus in Spanien verhaftet. Honsik ist der meistverfolgte Dichter der Gegenwart. Gegen zwei seiner Balladen laufen seit mehr als zwanzig Jahren menschenrechtswidrige gerichtliche Ermittlungen in Österreich. Sein politischer Weg begann im Jahre 1958 in der österreichischen Kleinstadt Waidhofen a.d. Thaya. Er erregte vor Ort damals beträchtliches Aufsehen, als er aus der katholisch-österreichischen Mittelschulverbindung Rugia zu Waidhofen an der Thaya austrat, in die er unter der Zusicherung, dieselbe würde sich noch immer zum deutschen Volkstum bekennen, ein Jahr zuvor eingetreten war. Mit ihm verließ unter den Augen des Schuldirektors und der gesamten Altherrenschaft, der ein großer Teil des Lehrkörpers angehörte, fast die gesamte "Aktivitas" den Bund und es gründete sich die "pennale deutsche Burschenschaft Markomannia" zu Waidhofen". Nach nur einem Jahr regen weltanschaulichen Pennälertreibens, wobei an den Sonntagen das Stadtbild vom Schwarz-Rot-Gold die Farben prägte, "schlug das Imperium zurück": Knapp drei Jahre nach dem Abzug der sowjetischen Besatzungstruppen meinte man in dieser Grenzregion das Erstarken deutschnationaler Kräfte nicht hinnehmen zu können. Honsik wurde unter falschem Vorwand vom Gymnasium verwiesen und bekam den langen Arm seiner Verfolger auch in Wien, wohin er zurückkehrte, zu spüren. Der Freiheitsdichter versuchte stehend mit einem 17-minütigen Schlußwort, die Geschworenen von seiner Unschuld zu überzeugen. Während der Rede Honsiks störte der kindische weisungsgebundene Staatsanwalt Apostol mehrmals, indem er an seinem Mikrophon herumspielte.
Um 16:30 Uhr
zogen sich die Geschworenen (fünf Frauen, drei Männer) zurück. Um 20:31 Uhr präsentierten die Geschworenen ihr Ergebnis: Sie beantworteten die 21 Fragen mit 8:0 gegen den Angeklagten. Mittlerweile standen acht Justizwachebeamte im Saal 303 des Landesgerichtes Wien. Um 20:37 Uhr wurde das Schandurteil in erster Instanz gegen Gerd Honsik verkündet: Fünf Jahre unbedingte Haft. Publikationen:
Verweis: Gerd Honsik, Urteil
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