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Andreas Molau, Pädagoge und Publizist Andreas Molau ist Pädagoge und Publizist und war Funktionär der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands. Er ist seit 2005 Vorsitzender der Gesellschaft für Freie Publizistik und von 2006 - bis zu seinem Rücktritt im Oktober 2008 - Mitglied im Bundesvorstand der NPD, zuständig für Bildung. Von 1996 bis 2004 war Molau als Lehrer für Deutsch und Geschichte an der Waldorfschule in Braunschweig angestellt, ohne dass seine politische Einstellung der Schulleitung bekannt war. Nachdem er einen Antrag auf Beurlaubung eingereicht hatte, um seine Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter der kurz zuvor, am 19. September 2004, in den sächsischen Landtag eingezogenen Fraktion der NPD antreten zu können, wurde ihm von der Schulleitung die Lehrgenehmigung entzogen und ihm ein Hausverbot für das Schulgelände erteilt. Dabei wurde im November 2004 auch seiner elfjährigen Tochter und dem achtjährigen Sohn der Schulbesuch an der Braunschweiger Waldorfschule untersagt. Sowohl die Kündigung als auch die neue Anstellung Molaus, aber auch die Entlassung der beiden Kinder etwa zwei Wochen später sorgten für bundesweites Aufsehen. Andreas Molau sieht den Fall anders: Er stehe voll hinter der Waldorfpädagogik und ihrer "Erziehung zur Freiheit" und habe sich im Unterricht nichts zuschulden kommen lassen. Für Lehrer gebe es keinen Bekenntniszwang: "Ich muss doch nicht offenbaren, welche Partei ich wähle - das ist meine Privatsache." Ob Eltern der PDS, der NPD, der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands oder wem auch immer nahe stehen, darf nicht die geringste Rolle spielen. Die Bestimmung des Grundgesetzes, dass niemand wegen seiner politischen Anschauungen benachteiligt werden dürfe, wurde wieder einmal missachtet. Verweis: Andreas Molau, Bericht Weitere Berichte zum Thema im Medienarchiv! |